Posts Tagged ‘Luxusyacht’

Große Berliner Umfahrt

Mittwoch, Juli 26th, 2017

Historische Bauwerke, Barockanlagen, die sozialistische Planstadt Eisenhüttenstadt, deutsch-polnische Grenzgeschichten ...“ SKIPPER-Journalist Rex Schober hat sich im Mai dieses Jahres aufgemacht, Berlin auf der Großen Umfahrt zu umrunden und dabei viele Entdeckungen gemacht.

„Große Berliner Umfahrt“? Der auf unserer Karte etwas profaner „Oder-Runde“ genannte Törn geht von Niederlehme aus auf die Spree-Oder-Wasserstraße, bei Eisenhüttenstadt in die Oder und von dort oderabwärts über Frankfurt nach Hohensaaten. Mit dem Schiffshebewerk lässt man sich aus dem Oderbruch hieven und fährt über die Havel-Oder-Wasserstraße an Oranienburg vorbei und um Berlin herum zurück zum Ausgangspunkt. Allein schon dieser spannend geschriebene Törnbericht auf 10 Seiten macht die August-Ausgabe des SKIPPER mal wieder äußerst lesenswert!

Ach so, und … natürlich … der Törn wurde mit einem dafür adäquaten Boot gefahren, das eine kleine aber engagierte Charterfirma zur Verfügung stellte 🙂

TV auf dem Schiff

Freitag, April 7th, 2017

Ende März wurde die Ausstrahlung der TV-Programme nach dem DVB-T-Standard eingestellt und durch DVB-T2 ersetzt.  Das Gute daran: der neue Standard überträgt die Bilder hochauflösend in HD. Der Nachteil: die alten Empfangsgeräte können mit DVB-T2 nichts anfangen. Man benötigt entweder einen zusätzlichen Receiver oder einen neuen Fernseher.

Pünktlich zum Saisonbeginn wurde unser Flaggschiff auf die neue Technik umgestellt. Damit kein Receiver im Weg liegt, haben wir kurzerhand den Fernseher ersetzt. Das Resultat: ein gestochen scharfes kontrastreiches Farbbild von fast 70 TV-Programmen. Natürlich werden auch die ab Juni 2017 kostenpflichtigen Privatsender empfangen.

In Niederlehme, wo der Test stattfand, war der Empfang exquisit. Das dürfte für den gesamten erweiterten Berliner Raum zutreffen und auch im Süden und Westen gibt es wahrscheinlich keine Probleme. Im Norden – insbesondere nördlich von Zehdenick –  ist möglicherweise mit Einschränkungen zu rechnen. Einen Überblick über die Empfangsgebiete gibt diese Karte. Ich gehe davon aus, dass  der Empfang unserer am Mast montierten Aktivantenne etwa mit dem einer Dachantenne zu vergleichen ist. Das Fernsehvergnügen auf unserem Flaggschiff bleibt also weiterhin gewährleistet.

Tagesspiegel an Bord

Mittwoch, März 22nd, 2017

“ … Mit Getöse rumpelt auf Knopfdruck die Ankerkette ins Wasser. Dann wird es still. Weit weg ziehen Gänse vorbei, während sich über uns die Nacht senkt …“

So schön schreibt Tagesspiegel-Journalist Stefan Jacobs über einen Törn, den er im Herbst letzten Jahres mit der „Anna Karenina“ unternommen hat. Was wir immer versuchen, und was uns immer nur mehr oder weniger gut gelingt: Stefan Jacobs schafft es. Nämlich den Zauber einer Bootstour auf unseren Brandenburger Gewässern in Worte zu fassen. Fünf Seiten, von der ersten bis zu letzten Zeile eine Freude zu lesen und üppig bebildert.

Natürlich ist das Tagesspiegel-Magazin „Brandenburg“  schon wegen des Anna-Karenina-Artikels eine lohnende Anschaffung, aber von Seerosenzucht bis Wolfstracking finden sich auf den 160 Seiten noch eine Menge andere Berichte über die unerwartete Vielfalt des weiten Berliner Umlands.

Das Schöne daran: Hier schreiben professionelle Journalisten, die ihr Handwerk verstehen. Hier ist nichts zusammengestoppelt sondern alles sauber recherchiert und gekonnt formuliert. Das Magazin kostet 8,50 € und kann hier bestellt werden.

Mit Anna Karenina dem Spreewald entgegen

Montag, Mai 16th, 2016

Einer der ersten Touren im diesjährigen kühlen April ging gleich in eine noch wenig befahrene Richtung. Familie G. aus Schwäbisch Hall machte sich auf den Weg, um spreeaufwärts den Schwielochsee zu erreichen. Und war sehr angetan vom Revier und vom Boot. Mit freundlicher Genehmigung darf ich den Bericht, der uns von unterwegs per Mail erreichte, hier veröffentlichen:

„Es ist schön warm – wir genießen die Heizung jede Minute. Die wenigen Menschen, die wir bisher getroffen haben, kommentierten alle unsere Fahrt mit der Frage „ob es jetzt nicht doch etwas zu kalt sei“?

Von Wernsdorf bis Goyatz, an der Südspitze des Schwielochsees, und wieder zurück waren wir fast alleine auf dem Wasser, ein holländisches Boot hat uns überholt, zwei kleine Motorboote kamen uns an der Schleuse Fürstenwalde entgegen.

Von der Einmündung des Neuhauser Speisekanals in den Oder-Spree-Kanal bis Beeskow ist das schönste Teilstück der Strecke zum Schwielochsee, kaum Bebauung, mitten in der Natur – wir waren ganz allein.

Bei Mittelwasser (Pegel Neuhaus) hatten wir nur selten weniger als 0,7 m* auf dem Tiefenmesser bis Beeskow.

Bei Fischers Fritze in Beeskow kurz nach der Schleuse spreeaufwärts bekamen wir frische Forellen; Hecht und Zander hätte es auch, aber erst nach 16 Uhr gegeben… Freundlicherweise durften wir für diesen Einkauf beim Privatsteg vom Bootshaus Beeskow kurz anlegen.

Zwischen Beeskow und dem Schwielochsee wird es dann noch etwas flacher, wenn die Spree versandet – wir hatten stellenweise nur noch 0,3 m* auf dem Tiefenmesser. Der Pegel in Neuhaus war konstant, eher leicht steigend und Niederschläge waren angesagt; wir machten uns daher keine Sorgen und auch der Rückweg war problemlos. Für die obere Spree ist eine Fahrwassertiefe von 1,2 m angegeben.

In Goyatz sind Tankstelle u. Fäkalienservice erst ab 1. Mai in Betrieb, wenigstens konnten wir am Automaten Frischwasser bunkern. Im Yachthafen lagen wir ruhig bei angesagten 5-7 Windstärken; der starke Wind blieb aber aus, dafür begann es zu regnen und später zu schneien. Nachdem klar war, dass auch in der Marina Beeskow die Abwasserentsorgung noch nicht in Betrieb ist, haben wir dem Hafenmeister telefonisch mitgeteilt, wo wir die Hafengebühr versteckt haben und uns auf den Weg zurück nach Niederlehme gemacht, offenbar der einzigen verlässlichen Service-Station vor dem 1. Mai.

Die zweite wie auch die vierte Nacht verbrachten wir in dem kleinen Wergensee, direkt hinter der Schleuse vom Neuhauser Speisekanal – außer Vogelgezwitscher hörten wir nur den Wind. Von der Zivilisation sahen wir nur die Lichter der Schleuse am fernen Ufer in der Nacht. Einer der schönsten Ankerplätze, die wir bisher gefunden haben.

Neben der Heizung sind wir von der Stromversorgung total begeistert, insbesondere von dem neuen Anzeigeinstrument: bei meist nur etwa 1200 U/min Drehzahl, auf der Fahrt vom Wergensee nach Goyatz, haben wir es trotz Solarunterstützung nicht geschafft in etwa 5,5 Std. Fahrtzeit die Akkus von 78% wieder vollständig aufzuladen. Bei 1200 U/min hatten wir „nur“ einen Ladestrom von etwa 20-25A; bei 1400 U/min waren es etwa dagegen 45A, während bei 1.000 U/min der Ladestrom mit etwa 5 A sogar negativ war. Am Vortag, auf der Fahrt vom Seddingsee Richtung Fürstenwalde, haben wir für die Aufladung der Akkus von 85% bis 100% nur etwa 3 Std. benötigt, bei meist 2.000 U/min. Heute werden die Akkus aber sicher wieder voll, wir haben ja noch ein paar Stunden vor uns, auf dem Weg zum Dolgensee…

Wir genießen jeden Moment auf Ihrem wunderbaren Boot.“

 

*unter dem Kiel

Alles unter Kontrolle

Sonntag, April 24th, 2016

Nie wieder schlappe Batterien! Bei unserem Flaggschiff stehen jetzt am Platz des überflüssig gewordenen Heizöltanks vier fette Batterieblöcke – zusätzlich zu den zwei schon vorhandenen, die an Backbord neben der Maschine gestaut sind. Die Gesamtkapazität der Verbraucherbatterien wurde auf 720 Ah erhöht. Das sollte eine Weile reichen. Und dank des 4-kW-Generators kann man die Batterien immer und überall in kurzer Zeit laden. Auch mehrtägigem entspanntem Ankern steht also nichts im Wege. Einzige Voraussetzung: Es muss noch Diesel im Tank sein.

Neue Batterien auf der Anna Karenina (im Vordergrund die Wasserfilter, links der Brenner der Fußbodenheizung)

Und fast noch wichtiger ist ein unauffälliges Zusatzinstrument, das jetzt vor dem Schalthebel im Armaturenbrett eingebaut ist: die Batterieüberwachung. Hier sieht man auf einen Blick, wieviel Saft noch in den Verbraucherbatterien steckt – wahlweise angezeigt in Ampèrestunden, in Prozent oder in verbleibenden Stunden bis zur Entladung. So weiß man immer genau, wann es Zeit wird, Landstrom anzuschließen, eine Runde zu fahren oder den Generator zu starten. Und nebenbei wird noch der aktuelle Stromfluss angezeigt. Es ist also auch auf einen Blick erkennbar, ob und wieviel gerade geladen oder verbraucht wird.

Neu: Die Anzeige für den Ladezustand der Verbraucherbatterien

Wir denken, es ist ein beruhigendes Gefühl, nicht nur auf der Tankanzeige zu sehen, wieviel Diesel im Tank ist, sondern auch auf einem Display ablesen zu können, wieviel elektrische Energie noch zur Verfügung steht. Und nicht zuletzt werden Tiefentladungen dadurch vermieden und die Lebensdauer der Akkus wird verlängert.

Es geht wieder los!

Montag, April 11th, 2016

Nur weil hier manchmal (zu) lange nichts geschrieben wird, heißt das nicht, dass die Anna-Blume-Crew auf der faulen Haut liegt – im Gegenteil. Die Saisonvorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Don Giovanni ist heute als Erster zu einer Frühlingstour aufgebrochen. Bereits im vergangenem Sommer hat er ein neues dunkelrotes Verdeck bekommen. Wir waren mit einigen ästhetischen Details aber nicht zufrieden und haben das Verdeck im Winter noch einmal grundsätzlich überarbeiten lassen. Jetzt ist alles perfekt! (Drunter machen wir’s ja nicht.)

Wie immer wurden alle Boote poliert und gewachst, der Unterwasseranstrich wurde geprüft und wenn nötig – wie hier bei der Anna Blume – erneuert. Kaum zu glauben, dass dieses Boot schon 13 Charter-Jahre auf dem Buckel hat, oder?

Den Salonboden der Anna Blume haben wir vom Holz-Spezialisten des Marineservice professionell aufarbeiten lassen, genauso wie die Teak-Türen zur Plicht. Und so ganz nebenbei wurden an allen Schränken neue Schließvorrichtungen aus glänzendem Messing eingebaut.

Da es sich als wenig sinnvoll erwiesen hat, die Anna Karenina den ganzen Winter unter Dampf zu halten, ist der gesonderte Heizöltank überflüssig geworden. Wir haben uns deshalb entschlossen, ihn ausbauen zu lassen. An Steuerbord achtern werden jetzt stattdessen die Batterien gestaut. Das ist von der Lastverteilung besser und vor allem auch wartungsfreundlicher. Logisch, dass bei der Gelegenheit auch ein neuer Satz Batterien (mit kräftig erweiterter Kapazität und verbesserter Überwachung des Ladezustands) an Bord kommt.

Die Jungs vom Marineservice arbeiten mit Hochdruck; denn am kommenden Donnerstag kommt der Schwerlastkran, mit dem die Anna K. und einige weitere Boote zu Wasser gelassen werden, die für den Marina-eigenen Kran zu gewichtig sind. Am Freitag wird dann auch die Anna Blume gekrant und dann geht’s wieder richtig los!

Übrigens eröffnet am Freitag auch wieder das Ankerkaffee für die Saison 2016, womit sich die Versorgungssituation im Hafen schlagartig verbessert. Und wer Lust hat, kann dort am 30.4. sogar in den Mai tanzen – oder auch nur einen Cocktail schlürfen und auf den kommenden großartigen Sommer anstoßen.
 

Eigenlob stinkt …

Samstag, Februar 7th, 2015

… aber klappern gehört zum Handwerk. Deshalb lassen wir hier mal andere für uns sprechen und geben über jedes einzelne unserer Kajütboote ein paar Äußerungen unserer Gäste wieder. Alle Zitate stammen aus dem Jahr 2014, entweder aus den Logbüchern oder aus späteren Mails.*

Über Don Giovanni:

„Schön war’s mit dir, kleiner Italiener!“ (Zeichnung: Emil und Kristin)

„Ich bin ein begeisterter Fan von der Antaris 960 geworden und finde das Boot traumhaft – perfekt geeignet für den Tages- oder Wochenendtörn. Selbst längere Fahrten machen mit dem regendichten Verdeck viel Spaß. Back to Basic. Bei Sonne eine Cabriofahrt – nur noch bequemer und eleganter.“

„Don Giovanni ist ein schönes, elegantes Boot, das nicht nach Charter aussieht.“

Über Anna Karenina:

„Anna Karenina ist wunderschön, bereits in der Marina und erst recht in Fahrt.“

„Anna Karenina ist ein sehr bequemes Boot und hat alle unsere Erwartungen voll erfüllt. Dafür, dass es unsere erste Bootreise war, hat alles wunderbar geklappt. Wir können solche Ferien nur empfehlen.“

Über Anna Blume:

„Ein schon länger gehegter Wunsch geht in Erfüllung, einmal mit der Anna Blume fahren, der wir schon bei früheren Fahrten begegneten. Nach dem Beladen waren wir angenehm von dem reichlich vorhandenen Stauraum überrascht. Die Ausstattung gepflegt und manches einmalig: Der Salon gut aufgeteilt mit angenehmen Farben, die Nasszelle mit feinem Holzrost, die elektrische Toilette geruchsfrei und bestens funktionsfähig. Schlafkojen und Betten hervorragend. Die Technik lässt keine Wünsche offen, auch die elektrische Ankerwinde ein großes Plus. Alles in allem sind wir mit Technik und Ausstattung voll zufrieden und finden das Boot für diese Gewässer hervorragend geeignet.“

Über Piet Hein:

„Es ist eine Freude, ein gut eingerichtetes Schiff zu übernehmen.“

„Es war eine sehr schöne Fahrt auf einem tollen Boot inklusive Super-Service vom Anna-Blume-Team. Gerne wieder!“

*Originale können auf Wunsch bei uns eingesehen werden.:-)

 

Anna K. im »Skipper«

Samstag, März 1st, 2014

Es scheint, dass sich Autor Peter Marienfeld auf unserem Flaggschiff doch recht wohl gefühlt hat … vielen Dank für den schönen Artikel! Und von unserer Seite eine unbedingte Kaufempfehlung für den »Skipper« 03/2014 :-).

Frühlingsausgabe

Mittwoch, Januar 29th, 2014

Wer am Ende des kommenden Monats noch 4 € im Budget hat, sollte die Anschaffung der Märzausgabe des Skipper-Magazins in Betracht ziehen. Wie in der aktuellen Ausgabe angekündigt wird, steht was über uns drin.

Anna Karenina im „Skipper“

Skipper-Redakteur Peter Marienfeld war im vergangenen September mit unserer Anna Karenina unterwegs und berichtet nun über seine Erfahrungen, die hoffentlich nicht allzu schlecht ausgefallen sind 🙂

Frohe Ostern!

Freitag, März 29th, 2013

Niederlehme: 1° C, Schneeregen. Aber was richtige Bootfahrer sind, die lassen sich davon nicht von ihrem Ostertörn abhalten. Man braucht allerdings das richtige Boot dafür, zum Beispiel unsere Anna Karenina. Und für einen Hauch von Frühling – wenigstens im Salon – sorgen wir.