Archive for the ‘Anna Blume intern’ Category

Brompton reloaded

Mittwoch, Mai 19th, 2010

Der letzte Artikel über das Brompton krankte etwas daran, dass ich keine passenden Fotos gemacht habe. Jetzt habe ich das famose Faltrad noch einmal bei einer Bootsüberführung genutzt (als Lucia für den Bootstest bereit gestellt wurde)  und kann Bildmaterial  nachliefern:

Das gefaltete Brompton auf Lucia: passt perfekt

Das gefaltete Brompton auf der Sloep Lucia: passt perfekt

Das Brompton ausgeklappt am Steg des Fährhaus: bereit zum Losradeln Richtung S-Bahn

Das Brompton ausgeklappt am Steg des Fährhauses: bereit zum Losradeln Richtung S-Bahn

Die geräumige Tasche vorne ist übrigens am Rahmen befestigt, nicht am Lenker. Sie dreht sich beim Lenken also nicht mit. Das macht das Fahren sicherer und angenehmer, wenn die Tasche schwer beladen ist (was bei mir meist der Fall ist, da ich selten ohne Notebook, Kamera etc. reise).

Warum habe ich das Rädle eigentlich noch in Gebrauch? Sollte das schicke Faltrad nicht eigentlich auf die Anna K.? Ja, aber bisher hat es noch keiner mitgebucht. Mir soll’s recht sein. Ich liebe dieses Teil!

Last-Minute-Rabatt?

Donnerstag, April 29th, 2010

Wer uns kennt weiß, dass wir in Punkto Rabatt  von eisiger  Zurückhaltung sind. Bei Anna Blume gibt’s 5% Wiederbucherrabatt und Folgewochen sind billiger als die erste Woche. Und basta!

Warum sind wir so geizig? Zum einen deshalb:  Wir locken nicht mit Rabatten sondern mit einem (hoffentlich) vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir kämen uns einfach bescheuert vor, wenn wir  gleichzeitig einen Wiederbucherrabatt und einen Rabatt für Erstbucher anpreisen würden. Das hat es bei einem Mitbewerber wirklich schon gegeben!  Für wie dämlich hält der seine Gäste?

Zum anderen halten wir die weit verbreiteten „Last Minute“-Angebote für unfair gegenüber unseren Stammgästen. Die legen sich oft schon im Vorjahr fest und geben uns Planungsicherheit. Dafür  sollen sie dann bestraft werden, indem sie mehr zahlen als ein Last-Minute-Bucher?  Das sehen wir absolut nicht ein. Lieber lassen wir mal eine Woche frei.

Wir wollen es nicht verhehlen: Diese Sturheit hat sich für uns auch schon mal ausgezahlt. Manche Mitbewerber fangen schon in einem verregneten Juni an, hektisch ihre Sommerwochen zu Dumpingpreisen zu verramschen. Wir bleiben cool, keine Rabatte. Dann wird es doch noch richtig schön und wir verkaufen am Ende auch die letzten Sommerwochen zum regulären Preis.

Schnäppchenjäger werden bei uns weiter auf Granit beißen. Aber fragen kann man ja mal? Na klar. Aber man muss damit leben, von uns ein ebenso freundliches wie entschiedenes „Nein“ zu hören.

Lucia ist wieder da

Mittwoch, April 21st, 2010

Die Sonne schien wunderbar, aber der Wind war noch ganz schön kalt am Samstagvormittag! Wir haben trotzdem das Verdeck ganz herunter geklappt – es macht einfach mehr Spaß so. So wie wir dachten viele, denn es war richtig was los auf dem Wasser. Ruderer auf dem Zeuthener See und große Gruppen Segler – zum Teil über die Toppen geflaggt – beim Ansegeln auf dem Langen See.

Gut zwei Stunden dauert die Überführungsfahrt vom Winterlager beim Marineservice Niederlehme zum Sommerliegeplatz am essentis-Hotel (ehemals aparthotel an der Spree). Unsere Freunde hatten Super- Nusskuchen (mit ganz wenig Mehl …) und Bouletten dabei – wir hätten auch länger durchgehalten.

Lucia liegt wieder am essentis-Hotel

Lucia liegt wieder am essentis-Hotel

Lucia ist nun wieder daheim und steht für Charterfahrten in die Stadt oder ins Grüne bereit. (Bild: willsagen)

Kaution ohne Bares

Dienstag, April 20th, 2010

Wir geben es zu: Es war manchmal wirklich lästig, die Kaution in bar zu hinterlegen. Bei den Kajütbooten immerhin 1000.- Euro – das    trägt man nicht so gerne bar  mit sich herum. Auch Günter hat sich oft nicht recht wohl gefühlt, mit so einem Packen Bares in der Brusttasche seines Blaumanns. Das ist jetzt vorbei!

Die Kaution kann jetzt bargeldlos hinterlegt werden.

Die Kaution kann jetzt bargeldlos hinterlegt werden.

Ab sofort kann die Kaution bargeldlos hinterlegt werden. Wir haben dafür zwei mobile Kartenlesegeräte angeschafft.  Über die Deposit-Funktion wird das Kreditkartenkonto belastet, ohne dass wirklich Geld fließt. (Das gleiche Prinzip wenden praktisch sämtliche Autovermieter und viele andere an.)  Die bargeldose Hinterlegung der Kaution funktioniert mit Visa-Karte oder mit Mastercard.

Blog startet in die alpha-Phase

Mittwoch, April 14th, 2010

Nachdem wir eine Woche das Blog getestet haben, ist es jetzt frei geschaltet, verlinkt  und zum allgemeinen Kommentieren frei gegeben. Wir sind gespannt.

Der Triumph des Brompton-Faltrads

Freitag, April 9th, 2010

War das ein schöner Tag gestern! Wie gemacht zum Bootfahren. Und genau diesen Tag hatten wir eingeplant, um die Sloep Susanna von ihrem Winterlager in Niederlehme zum Fährhaus zu überführen. Dort soll das Boot ein paar Tage liegen, bevor wir es in unseren Hafen nach Mildenberg überführen, wo das Boot zum Verkauf bereit gestellt wird. 18° C, strahlender Sonnenschein und ein herrliches Boot – was will man mehr?

Nun, man muss erstmal zum Boot kommen. Das ging noch ganz konventionell: Annette hat mich und die Bootspolster mit dem Auto hingefahren. Dann die Bootstour zum Fährhaus, 2 1/2 Stunden über Zeuthener See, Seddinsee, Gosener Kanal, Dämeritzsee, Flakenfließ, Flakensee und Kalksee. Altbekannt aber immer wieder schön. Mittagessen im Garten des Fährhauses – die crème brulée zum Dessert war exzellent!

Das famose Brompton-Faltrad

Nun aber – wie heimkommen? Die S-Bahn in Erkner ist 4 km entfernt. Gut, das Taxi dahin  kostet einen Zehner, ist nicht die Welt. Aber ich habe stattdessen das Brompton ausgepackt, in (ungelogen!) 20 Sekunden aufgebaut und bin losgeradelt. Fährt sich fast wie ein großes und lässt sich vor dem Einsteigen in die Bahn zu einem handlichen Gepäckstück falten – man braucht keine Fahrradkarte.  Wirklich ideal für solche Aktionen!

Schade, dass ich das Rad bald abgeben muss, weil es an Bord der Anna K. gebraucht wird…

Wintertest bestanden

Donnerstag, April 8th, 2010

Eigentlich wollten wir ja Wintercharter anbieten. Aber wie jeder weiß, hat uns der Klimawandel im Stich gelassen. Anna Karenina saß  lange Monate im Eis fest.  Aber gut: Wir sahen das als Gelegenheit, die Wintertauglichkeit des Bootes zu testen. Und tatsächlich: die Heizung sorgte zuverlässig dafür, dass weder die Trinkwassertanks noch sonst etwas eingefroren ist. Alle Seeventile sind ok, und das Eis hat noch nicht einmal nennenswerte Kratzer am Stahlrumpf verursacht. Das Boot war den ganzen Winter voll bewohnbar. Wir haben testweise bei -10°C Außentemperatur auf 22°C Innentemperatur hoch geheizt – kein Problem. Außen Packeis, innen mollig warm. Ein paar Liter Heizöl (ja, Heizöl – wir haben einen Extra-Tank dafür!) sind dabei natürlich schon verfeuert worden. Inzwischen kreuzt Anna K. schon wieder munter über die Brandenburgischen Gewässer. Wir werden 2010/2011 wieder Wintercharter anbieten – vielleicht klappt’s diesmal.